CFM Oskar Tropitzsch: Chemikalien, Feinchemikalien, Metallverbindungen

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Chemische Spezialitäten
Cfm Oskar Tropitzsch ist am Markt dafür bekannt, nahezu jedes Produkt offerieren zu können, unabhängig davon, wie selten diese Substanz sein mag. Um Ihnen einen kurzen Einblick in unsere chemischen Spezialiäten geben zu können, haben wir eine kleine Auswahl für Sie vorbereitet.
DL-Dithiothreitol (DTT/Clelands Reagent)

Derivat des Zuckeralkohols
CAS-Nr.:  3483-12-3
Molgewicht:  154.25 g/mol
Summenformel:  C4H10O2S2
Verfügbar:  Gramm - Tonnenmengen
Reinheit:  min. 99% (Iodometrisch)
DTT (Dithiothreitol/Clelands Reagenz)
Verwendung in der Molekularbiologie. DTT konserviert Proteine des Zellinneren in ihrer funktionalen Form, indem es die Oxidation von Sulfhydril-gruppen (SH-) zu Disulfidbrücken durch Luftsauerstoff verhindert. Andererseits kann die Faltung von Proteinen, deren Struktur durch Disulfidbrücken stabilisiert wird, durch deren Reduktion zerstört werden. Es ist ein wichtiges Reagenz im Zuge der SDS-PAGE bzw. des Western-Blottings.
Curare

Sammelbezeichnung für Pfeilgifte
CAS-Nr.:  8063-06-7
Molgewicht:  622.8 g/mol
z.B. Summenformel:  C37H42Cl2N2O6
Verfügbar:  Gramm - Kilogramm
Besondere Erlaubnis erforderlich
Curare: Sammelbezeichnung für Pfeilgifte
Der aktive Bestandteil von Curare, das von den Ureinwohnern Südamerikas als Pfeilgift genutzt wird, ist d-Tubocurare. Es hindert Acetylcholin durch kompetitive Verdrängung an der Bindung an nicotinerge Rezeptoren der motorischen Endplatte. Aufgrund dieser Blockierung der Bindung von Actylcholin erfolgt keine Öffnung der postsynaptischen Kanäle und es wird kein Aktionspotenzial weitergeleitet. Zudem blockiert Curare Rezeptoren der autonomen Ganglienzellen. Beispielsweise wird Curare von der Homöopathie bei geringer Dosierung gegen Lähmungen eingesetzt.
Rapamycin (Sirolimus)

Von Streptomyces hygroscopicus produziertes 31-gliedriges Peptidlacton, in dem eine langkettige Carbonsäure mit L-Pipecolinsäure als Brücke cyclisiert ist.
CAS-Nr.:  53123-88-9
Molgewicht:  914.2 g/mol
Summenformel:  C51H79NO13
Verfügbar:  Gramm - Kilogramm
Qualität:  1. min. 97%
2. GMP-Qualität
Rapamycin (Sirolimus)
Rapamycin als Medikament wird u. a. nach Nierentransplantationen zur Verhinderung der Organabstoßung eingesetzt. Es ist als Immunsuppresivum bekannt, wirkt stark zellabtötend und ist somit auch für andere Einsatzgebiete wie Krebs, Autoimmunerkrankungen und Diabetes mellitus interessant. Rapamycin hemmt T-Lymphozyten und dendristische Zellen und kann deshalb Immunantworten bereits in der Anfangsphase unterdrücken. Den wachstumshemmenden Effekt von Rapamycin nutzt man seit geraumer Zeit auch bei der Beschichtung von Medikamentenbeschichteten Stents. Es bewirkt, dass die kleinen Gitterröhrchen nicht durch erneutes Zellwachstum wieder verschlossen werden.
Geldanamycin

Ein aus Streptomyces hygroscopicus geldanus gewonnenes Fermentationsprodukt.
CAS-Nr.:  30562-34-6
Molgewicht:  560.65 g/mol
Summenformel:  C29H40N2O9
Verfügbar:  Gramm - MT
Reinheit:  min. 97%
Geldanamycin
Geldanamycin kann u. a. zur Behandlung von Krebspatienten eingesetzt werden. Es bindet spezifisch an das Hitzeschockprotein HSP 90 und ändert dessen Funktion. Die Bindung von Geldanamycin an HSP 90 bewirkt den Abbau von Ziel-Proteinen wie Tyrosinkinasen, Steroidrezeptoren, Transkriptionsfaktoren und Zellzyklus-regulierenden Kinasen. Es induziert die Inaktivierung, Destabilisierung und letztendlich den Abbau von HIF-1a.
Eine äußerst interessante Forschungsreagenz für die Biotechnologie-Branche.
Thimerosal (Thiomersal)

Organische Verbindung
CAS-Nr.:  54-64-8
Molgewicht:  404.81 g/mol
Summenformel:  C9H9HgNaO2S
Verfügbar:  Kilogramm - Tonnenmengen
Qualität:  Ph. EUR/BP/USP
Thimerosal (Thiomersal)
Das aus Ethylquecksilber-chlorid, wäss. NaOH und Thiosalicylsäure gewonnene Thimerosal wird u.a. in flüssigen medizinischen Präparaten verwendet, um diese keimfrei zu halten. Es wird ebenfalls in desinfizierenden Spülungen, als Konservierungsmittel in Impfstoffen, Augentropfen und Augensalben, in Blutplasmen sowie veterinärmedizinisch zur antiseptischen Wundbehandlung verwendet.
LL-Z-1640-2

Ein mit Hilfe von Deuteromycetes gewonnenes Fermentationsprodukt.
CAS-Nr.:  66018-38-0
Molgewicht:  362.37 g/mol
Summenformel:  C19H22O7
Verfügbar:  Miligramm - Gramm
Reinheit:  min. 94%
LL-Z-1640-2
Die makrocyklische Verbindung LL-Z-1640-2 ist ein Inhibitor der JNK/p38 Nervenbahnen. Es hemmt anisomycin-induzierte, jedoch nicht TNF-induzierte JNK/p38 Aktivierung, woraus man schließen kann, dass der Hemmungsmechanismus signal-spezifisch ist.
-Forschungsreagenz-