CFM Oskar Tropitzsch: Chemikalien, Feinchemikalien, Metallverbindungen

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Homöopathie - Informationen
HomöopathieDie sanfte Heilmethode der Homöopathie, begründet durch den deutschen Arzt, Chemiker und Pharmazeuten Samuel Hahnemann (1755-1843), wird von immer mehr Fachleuten als echte Alternative zur Schulmedizin anerkannt. Ihr namensgebender Grundsatz ist das Ähnlichkeitsprinzip: "Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt".

Grundsubstanzen sind Pflanzen, beispielsweise wirkt die Tollkirsche (Belladonna) fiebersenkend, Tiere wie die Spanische Fliege (Cantharis), die bei akuten Harnwegerkankungen hilft, sowie Mineralien wie Kochsalz (Natrium chloratum), das seelische Beschwerden lindert.

Das Arzneimittel soll die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren. Es wird aus den Ausgangsstoffen gewonnen, indem diese stufenweise von Hand mit einem Alkohol-Wasser- Gemisch verschüttelt werden, wobei die Information des Arzneistoffs beim Verschütteln in das Lösungsmittel übergeht.
Homöopathen setzen im Unterschied zur Schulmedizin keine Arznei "gegen" eine Krankheit ein, sondern Mittel, die beim gesunden Menschen in hoher Dosis ähnliche Symptome hervorrufen, wie die Krankheiten, gegen die sie wirken sollen. Zum Beispiel verursacht die Küchenzwiebel tränende Augen sowie eine laufende Nase und gilt deshalb als probates Mittel gegen Fließschnupfen.

Desweiteren wirkt ein Arzneimittel gemäß der homöopathischen Lehre umso intensiver, je stärker verdünnt und verschüttelt es ist. So lassen sich auch giftige Ausgangsstoffe wie die Tollkirsche, Arsen oder Schlangengift verarbeiten. Eine Stärke der Homöopathie ist die individuelle Anpassung an den Patienten, die unter anderem erreicht wird, indem auch Wesenszüge, Vorlieben oder Abneigungen mit in die Arzneimittelwahl einfließen.

Zusammenfassend ist die Homöopathie einfach, sanft und effektiv anwendbar; wissenschaftliche Studienergebnisse belegen ihre Wirksamkeit. Eine erwähnenswerte Neuheit sind Kombinationspräparate, die mehrere Wirkstoffe enthalten - sie werden auch als "zweite Generation der Homöopathika" bezeichnet.
Wir führen beispielsweise das "Vipera Berus Venom", also das Gift der Kreuzotter, einer vor allem in Europa beheimateten Giftschlange. Deren Biss führt, obwohl zwei- bis dreimal giftiger als die gefürchtete Östliche Diamanten-Klapperschlange, aufgrund ihres geringen Giftvorrats nur sehr selten zu Todesfällen. Die Homöopathie nutzt dieses Gift, um Phlebitis, Embolie und das postthrombotische Syndrom zu behandeln.

Ebenfalls führen wir das von den Indios Südamerikas als Pfeilgift genutzte Curare. Es wird aus eingedickten Extrakten von Rinden und Blättern verschiedener Lianenarten gewonnen. Bereits der Mannschaft des Kolumbus machten die scheinbar harmlosen Pfeile der südamerikanischen Ureinwohner, deren Gift innerhalb kurzer Zeit das Muskelsystem des Getroffenen lähmt, zu schaffen. In der Homöopathie wird es bei geringer Dosierung zur Behandlung von Lähmungen eingesetzt.

Zu nahezu all unseren homöopathischen Rohstoffen bieten wir, beginnend mit einer umfassenden Analytik, bis hin zum EDMF eine umfassende Dokumentation an.