
Produkt des Monats Juli: Sirolimus/Rapamycin
Rapamycin, auch als Sirolimus bekannt, wurde in den 1970er Jahren auf der Osterinsel Rapa Nui entdeckt. Ursprünglich wurde es als Antimykotikum isoliert.
Inzwischen findet es dank seiner vielfältigen biologischen Eigenschaften in mehreren Bereichen Anwendung:
1. Laborchemikalie: Rapamycin wird in der Forschung intensiv genutzt. Insbesondere zur Untersuchung von Zellwachstumsprozessen und Signalwegen. Es ist ein wichtiger Inhibitor des mTOR (mechanistic Target of Rapamycin), eines Proteins, das eine bedeutende Rolle für Zellwachstum und Stoffwechsel spielt.
2. Drug-Eluting-Stents: In der Medizin wird Rapamycin zum Beschichten von koronaren Stents verwendet. Rapamycin hemmt das Zellwachstum und die Zellproliferation, insbesondere von glatten Muskelzellen, die zur Restenose beitragen. Dadurch bleibt die Arterie länger offen und das Risiko einer erneuten Verengung wird reduziert.
3. Behandlung von Tuberöser Sklerose: Rapamycin hat sich als wirksam bei der Behandlung von Tuberöser Sklerose erwiesen. Einer genetischen Erkrankung, die zur Bildung von gutartigen Tumoren in verschiedenen Organen führt. Es hilft, das Wachstum dieser Tumoren zu hemmen und die Symptome zu lindern.
4. Longevity-Forschung: In jüngster Zeit hat Rapamycin auch im Bereich der Langlebigkeitsforschung Aufmerksamkeit erregt. Studien haben gezeigt, dass es potenziell lebensverlängernde Eigenschaften besitzt, weil es altersbedingte Zellschäden reduziert und die Gesundheit im Alter verbessert.
Fragen zu Rapamycin? Besuchen Sie uns beim ARDD Meeting in Kopenhagen!
Wir beraten Sie gerne ausführlich zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Rapamycin.
Besuchen Sie uns auch auf dem Kongress „ARDD 2025 – The 12th aging research and drug discovery meeting“, wo unser Experte Michael Schäffler vom 25. bis 29. August teilnehmen wird.
Alternativ erreichen Sie Michael Schäffler auch per E-Mail.


