
Wirkstoff des Monats Oktober: Zinksulfat
Zinksulfat ist eine anorganische Verbindung. In Lebensmitteln und in Wasser kommt es auf natürliche Weise vor. Der menschliche Körper ist auf eine gewisse Menge Zink angewiesen, weshalb es als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt wird.
Zinksulfat ist in Wasser leicht löslich. Bei starker Erhitzung zerfällt es, insbesondere in Gegenwart von Reduktionsmitteln, unter Bildung von Zinkoxid, Schwefeldioxid, Schwefeltrioxid und Sauerstoff. Aus wässriger Lösung kristallisiert Zinksulfat als Heptahydrat, welches farblose, glänzende, säulenförmige, rhombische Kristalle bildet.
In der Natur findet sich Zinksulfat wasserfrei als Zinkosit, als Heptahydrat, in Form des Goslarits (auch weißer Vitriol genannt).
Die Herstellung von Zinksulfat erfolgt, indem fast alle zinkhaltigen Materialien mit Schwefelsäure behandelt werden. Für pharmazeutische Zwecke wird Zinksulfat durch Behandlung von hochreinem Zinkoxid mit Schwefelsäure hergestellt.
Zinksulfat wird in der Medizin in Kombination mit einer oralen Rehydrationstherapie und einem Blutverdünner eingesetzt. Es wirkt antibakteriell, antimykotisch, anti-Plaque, antiviral und adstringierend.
Als Wirkstoff aus der Gruppe der Antiviralia wird Zinksulfat auch in Gel-Form zur Vorbeugung und Behandlung von Fieberbläschen eingesetzt. Die Effekte beruhen auf der Hemmung der Virenvermehrung.
Sie erhalten bei uns unter anderem:
- Zinkchlorid
- Zink Hydroxid Carbonat
- Zink Pikrat
- Zinksulfat Heptahydrat
- Zink-Undecylenat
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