Beta-Propiolacton in der Impfstoffherstellung

Beta-Propiolacton ist sowohl in Wasser als auch in Ethanol löslich. Die farblose Flüssigkeit riecht stechend und ist brennbar. In Sachen Vektorimpfstoffen (z.B. Grippeimpfung, Corona-Impfstoff von Astra Zeneca) kommt beta-Propiolacton eine tragende Rolle zu.

Gerade in der Entwicklung der sogenannten Vektorimpfstoffe wird es eingesetzt, um die darin enthaltenen Viren abzutöten. Die deaktivierten Viren werden anschließend in Zellkulturen vermehrt und chemisch behandelt. So können sie menschliche Zellen nicht mehr infizieren.

Beta-Propiolacton zur Viren-Deaktivierung

Dieser Prozess der Deaktivierung erfolgt mit beta-Propiolacton jedoch so schonend, dass die Proteine auf der Virushülle intakt bleiben. Dies ist notwendig, um die Bildung von Antikörpern zu stimulieren, die dann wiederum in der Lage sind, „echte“ Viren zu neutralisieren.

Beta-Propiolacton wird also zum einen zur Inaktivierung von Viren eingesetzt, zum anderen aber auch zur Sterilisation von Impfstoffen und Blutkonserven.

Haben Sie Bedarf an beta-Propiolacton? Melden Sie sich gerne bei uns – wir bieten Mengen ab 1 Liter an.

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Karin Bayer

Die gelernte Marketingmanagerin (AKAD Zertifikatsstudium) gehört seit Sommer 2020 zum Cfm-Team und ist damit das neueste Mitglied. Sie sorgt dafür, dass Kunden und Interessenten mit News rund um Cfm versorgt...

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