Wirkstoff des Monats August: Everolimus
Unser vielseitiger Wirkstoff des Monats August, Everolimus, findet in verschiedenen medizinischen Bereichen Anwendung. Ursprünglich als Immunsuppressivum entwickelt, hat Everolimus zunehmend in der Onkologie an Bedeutung gewonnen. Wirkungsweise: unterdrückt Zellproliferation und Immunreaktion des Körpers Everolimus gehört zur Klasse der mTOR-Inhibitoren (mammalian Target of Rapamycin). Es bindet an das Protein FKBP12 und bildet einen Komplex, der die […]
Mehr erfahrenWirkstoff des Monats Juli: Paclitaxel
Unser Wirkstoff des Monats, Paclitaxel, wird zur Therapie von verschiedenen Krebsarten eingesetzt. Paclitaxel ist in der Lage, Teilung und Vermehrung von Krebszellen zu hemmen. Zytostatikum aus der Pazifischen Eiche Paclitaxel ist ein Zytostatikum und gehört zur Gruppe der Taxane. Es wird aus der Rinde der Pazifischen Eibe gewonnen und kommt vor allem gegen Eierstock- und […]
Mehr erfahrenResiniferatoxin – schärfste Chemikalie der Welt in der Schmerzmittelforschung
Resiniferatoxin ist ein Naturstoff, der sich in der Euphorbia resinifera findet. Diese Pflanze wächst in Marokko an den Hängen des Atlasgebirges. Der Milchsaft dieser Pflanze enthält eine hohe Konzentration von Resiniferatoxin. Das ist im Geschmack 500- bis 1000 mal schärfer als Capsaicin, das in Paprika oder Chili enthalten ist. Auf der Scoville-Skala gilt Resiniferatoxin als […]
Mehr erfahrenWirkstoff des Monats Juni: Yohimbin – natürliches Potenzmittel aus Westafrika
Schon vor der Erfindung der Potenzpille setzten Männer auf natürliche Hilfsmittel, wie zum Beispiel Yohimbin. Dieser Wirkstoff wird aus Blättern und der Rinde des Yohime-Baumes in Afrika gewonnen. Natürliche Alternative zu PDE-5-Inhibitoren In Zeiten von Viagra & Co. ist Yohimbin etwas in den Hintergrund gerückt. Doch in der heutigen Zeit liegen bewusste Ernährung und pflanzliche […]
Mehr erfahrenPurpurin 18: Natürliches Anthrachinon mit besonderen pharmakologischen Aktivitäten
Purpurin 18 ist ein Derivat von Chlorophyll. Einem natürlichen Pigment, welches in grünen Pflanzen und Algen vorkommt. Es lässt sich leicht aus allen Arten von Grünpflanzen isolieren und stellt somit eine wirtschaftlich sinnvolle Quelle dar. Selektive Zerstörung von Krebszellen möglich Purpurin 18 wurde als potenzieller Photosensibilisator für die photodynamische Therapie (PDT) untersucht.Diese Therapie nutzt die […]
Mehr erfahrenWirkstoff des Monats Mai: Etofenamat
Der nicht-steroidale Entzündungshemmer Etofenamat gehört zur Gruppe der Anthranilsäurederivate mit schmerzlindernden Eigenschaften. Etofenamat hat eine schnelle Wirkung, da es gut durch die Haut resorbiert wird. Da es lokal angewendet wird, sind systemische Nebenwirkungen im Vergleich zu oral verabreichten NSAR seltener. Etofenamat ist eine gelbliche, viskose Flüssigkeit, die in Wasser praktisch unlöslich ist. Seine schmerzlindernde und […]
Mehr erfahrenWirkstoff des Monats April: Bisacodyl
Unser Wirkstoff des Monats, Bisacodyl, stammt aus der Gruppe der Abführmittel. In Form von magensaftresistenten Dragées oder Suppositorien wird er meist kurzzeitig bei Verstopfung eingesetzt. Und das bereits seit den 50er Jahren. Besonderheit: dualer Wirkmechanismus Bisacodyl bietet einen dualen Wirkmechanismus: Es regt einerseits den Darm an (prokinetische Wirkung) und wirkt zudem flüssigkeitserhöhend (sekretorische Wirkung). Die […]
Mehr erfahrenVon Scouting bis Projektmanagement: Wir unterstützen Ihren Innovationsprozess
Rohstoffknappheit, gesetzliche Anforderungen, Patentabläufe, steigender Wettbewerb, globaler Druck. Das sind Herausforderungen, mit denen sich nahezu jede Branche konfrontiert sieht. Insbesondere die Pharma- und Chemiebranche. Erschwerend kommen hier noch ausgeprägte regulatorische Anforderungen hinzu. Pharmabranche: Aufwand für Forschung und Entwicklung besonders hoch Vorschriften und Sicherheitsstandards sind permanent im Wandel. Pharma- und Chemieunternehmen müssen sich kontinuierlich anpassen. Kein […]
Mehr erfahrenWirkstoff des Monats März: Natriumhyaluronat
Natriumhyaluronat beziehungsweise Hyaluronsäure ist eine körpereigene Substanz, die überwiegend in Gelenken und im Bindegewebe vorkommt. Zusammen mit Wasser bildet Hyaluronsäure ein viskoses Gel, was es zum idealen Schmiermittel im Körper macht. Erstaunlich: Ein Gramm Hyaluronsäure ist in der Lage, bis zu sechs Liter Wasser zu binden. Diese außerordentliche Speicherkapazität macht sie zum Universalhelfer im Körper. […]
Mehr erfahrenWirkstoff des Monats Februar: Bienengift
Seit Jahrhunderten nutzt die traditionelle Medizin das Gift der Honigbiene aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Hauptbestandteil Melittin. Melittin: Hundertmal stärker als Cortison Das Melittin aus dem Gift der Honigbiene ist längst für seine starke Wirkung bei Laborexperimenten bekannt. Bei Entzündungen wirkt es einhundertmal stärker als Cortison. Weiter wird erforscht, inwiefern […]
Mehr erfahrenGlykoalkaloide: Kartoffeln und Tomaten als potenzielle Wirkstofflieferanten gegen Krebs
Das in Kartoffeln enthaltene Solanin zählt zu den Glykoalkaloiden (natürlich vorkommende sekundäre Pflanzenstoffe). Nachtschattengewächse bilden diese Stoffe zur Abwehr von Schädlingen und Krankheitserregern. Auch für den Menschen können die bioaktiven Verbindungen toxisch sein. Aber: Forscher:innen fanden nun heraus, dass sie in therapeutischer Dosis Krebszellen zum Absterben bringen und die Bildung von Metastasen unterdrücken. Studien zufolge […]
Mehr erfahrenWirkstoff des Monats Januar: Sirolimus
Sirolimus, auch unter dem Namen Rapamycin bekannt, ist ein Immunsuppressivum und mTOR-Inhibitor mit Makrolidstruktur. Es ist ein Produkt des Streptomyzeten Streptomyces hygroscopicus. Diese Bakterienart wurde erstmals aus dem Boden der Insel Rapa Nui isoliert. Wirkstoff von den Osterinseln vermeidet Restenosen bei Stents Sirolimus ist indiziert zur: Prophylaxe einer Nierentransplantationsabstoßung bei erwachsenen Patienten mit einem geringen […]
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